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Bandscheibensensation

Biologische Erneuerung der Bandscheibe durch Eigenkörperbandscheibentransplantation - Traum oder Wirklichkeit ?

"Sie haben Verschleiß, dagegen kann man nichts tun". Das oder ähnliches hören Patienten oft, wenn Sie mit Rückenschmerzen in zum Orthopäden kommen. Sie werden dann häufig aufgefordert, sich hin und wieder eine Spritze "abzuholen" oder bekommen Medikamente verschrieben. Abgenutzte Bandscheiben werden noch immer als eine unheilbare Situation hingenommen. Ein scheinbar unaufhaltsamer Leidensweg beginnt.

Etwas 80 % der Rückenschmerzen beruhen auf Abnutzung und Verschleiß der Bandscheibensegmente. Abnutzung ist eine der wesentlichen Ursachen für die Entstehung von Bandscheibenvorfällen.

Ca. 30 % der Bevölkerung sind von bandscheibenbedingten Rückenschmerzen betroffen.

Die Bandscheibe ermöglicht die Wirbelsäulenbeweglichkeit und dient als Stoßdämpfer zwischen den Wirbelkörpern. Sie besteht aus einem zirkulär verlaufenden Faserring aus Bindegewebe und einem inneren prallelastischen wasserhaltigen Gallertkern. In normalem Zustand besteht ein Ausgleich zwischen Abbau (Abnutzung /Degeneration) und dem Wiederaufbau (Regeneration) der Zellen der Bandscheibe.

Etwa zwischen dem fünfzehnten und dem zwanzigsten Lebensjahr beginnt sich die Degeneration (Abnutzung) zu verstärken. Der erhöhte Druck in die Bandscheibe, begünstigt durch viele Faktoren, wie z. B. langes Sitzen, schweres Heben, einseitige Bewegungen, Muskelschwäche usw., erschwert die Versorgung der Bandscheibe mit den notwendigen Nährstoffen. Ein Teufelskreis beginnt: Einige Zellen verlieren ihre Funktionen, die Wirbelkörper rücken näher zueinander, so dass der Zwischenwirbelraum kleiner wird. Die Bandscheibe verliert ihre Funktion und Stabilisierung. Die Abnutzung verstärkt sich, die Bewegungsmöglichkeit wird eingeschränkt, und nicht selten kommt es zu Bandscheibenvorfällen. Diese Situation verursacht fast ständige unerträgliche Rückenschmerzen.

Gegen die Abnutzung konnte man bislang nichts tun - Berliner Ärzte der INTERNATIONALE WIRBELSÄULENKLINIK BERLIN unter der Leitung des Neurochirogen Dr. med. Sabarini, behandelten erstmalig weltweit die degenerative Halswirbelsäulenerkrankung unter Anwendung des körpereigenen Bandscheibenzelltransplantat!

Eine abgenutzte Bandscheibe zu erneuern oder zu ersetzen blieb bislang nur ein Traum. Der Fortschritt in der Medizin ist heute aber so weit, dass Transplantationen von Bandscheibengewebe möglich ist.

Die INTERNATIONALE WIRBELSÄULENKLINIK BERLIN  bietet die Eigenkörperbandscheibentransplantation an - als eine der ersten Kliniken weltweit!

Ein spezielles Zellkulturverfahren ermöglicht es, einige gesunde Knorpelzellen von der Bandscheibe zu isolieren und in einem hochspezialisierten Zellkulturlabor im patienteneigenen Blutplasma unter sterilen Bedingungen zu züchten.

Diese körpereigene Zellen werden wieder in den betroffenen Segment transplantiert (ADCT: Autologous Discderived Chondrocyte Transplantation). So bewahren die neuen Zellen die Funktion des Wirbelsäulensegments; es kommt zur Regeneration der Bandscheibe. Die Beweglichkeit des Rückens bleibt erhalten; das schützt vor weiterem Verschleiß.

Und so funktioniert es:

  • Entnahme von ca. 1mm³ (Kubikmillimeter) Bandscheibengewebe mittels eines minimal invasiven Verfahren unter CT- bzw. BW-Kontrolle. Bei Patienten, bei denen eine Operation sowieso geplant ist, wird das Gewebe bei der Operation entnommen.
  • Unter sterilen Bedingungen wird das Material mit einer Blutprobe vom gleichem Patienten an ein Speziallabor unter höchstem Sicherheitsstandard geschickt.
  • Im Labor werden gesunde Zellen isoliert und in einer hochspezialisierten Zellkultur vermehrt.
  • Nach einigen Wochen kann das gewonnene Material durch eine Punktion nach örtlicher Betäubung in die betroffene Bandscheibe injiziert werden. Dadurch wachsen gesunde Eigenkörperzellen heran die ihre Funktion normal ausüben.

Nach dem Eingriff sollte zunächst je Belastung vermieden werden, es erfolgt eine muskelaufbauende Physiotherapie.

Die INTERNATIONALE WIRBELSÄULENKLINIK BERLIN ist auf minimal invasive Behandlungsverfahren bei bandscheibenbedingten Wirbelsäulenerkrankungen spezialisiert. Außer eine präzise Diagnostik werden individuelle Therapie- und Prophylaxeprogramme angeboten.

Zum ersten Mal weltweit wurde das Verfahren an der Halswirbelsäule angewandt. Aufgrund der Druck- und Volumenreduktion berichtete der Patient über eine Linderung der Beschwerden. Einige Wochen später erfolgte die Implantation des gezüchteten Gewebes in die betroffene Halswirbelsäule. Danach registrierte der Beamte eine fast völlige Beschwerdefreiheit. Zwei Monate später nahm er als Polizeibeamter seine Arbeit im Außendienst wieder auf!

Dieses Verfahren wird derzeit noch nicht von den Kostenträgern übernommen. Wir werden Sie an dieser Stelle jedoch auf dem Laufenden halten.

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